Stadtwerke Herborn spenden für schnellere Einsatzbereitschaft (Kopie 1)

Tablets an Herborner Feuerwehr übergeben

Markus Christ von den Stadtwerken Herborn (Mitte) übergibt zwei neue Tablets an Kai Reeh (rechts) und Jens Krämer (links) von der Feuerwehr Herborn

Mit Hilfe einer neuen Software startet die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Herborn in eine neue Ära der Einsatzvorplanung. Die dazu notwendigen Tablets werden von den Stadtwerken Herborn zur Verfügung gestellt. Die neu eingesetzte Software ermöglicht es den Einsatzkräften, schon die Zeit der Anfahrt zum Einsatzort zu nutzen, um notwendige Informationen für den Einsatz zusammenzustellen. „Mussten wir bisher unsere Auskünfte noch aus Papierordnern zusammensuchen, ergibt sich hier ein großer zeitlicher Vorteil“, erklärt Stadtbrandinspektor Kai Reeh von der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Herborn. „Durch die Nutzung der neuen Plattform erhalten wir nun bei Eingabe der Adresse oder des betroffenen Straßenzuges alle wichtigen Informationen direkt auf dem Tablet angezeigt, können somit zu schnelleren Entscheidungen kommen und notwendige Maßnahmen unverzüglich ergreifen.“ Für die Einsatzvorplanung ist es zum Beispiel von Bedeutung, ob ein Haus gasversorgt ist, ob es dort einen Feuerwehrplan gibt oder ob leistungsfähige Hydranten in der Nähe sind. Diese und weitere Informationen werden den anfahrenden Feuerwehrleuten ab sofort auf den neuen Tablets innerhalb einer sehr kurzen Zugriffszeit und genau auf die Einsatzstelle bezogen dargestellt.

„Als die Freiwillige Feuerwehr mit ihrer Anfrage auf uns zukam, war klar, dass wir dieses überzeugende Konzept unterstützen werden. Letztendlich kommt es allen Herborner Bürgern zugute“, erklärt Jürgen Bepperling, Geschäftsführer der Stadtwerke Herborn. Er sieht hier Parallelen zum eigenen Bereitschaftsdienst. „Aus eigener Erfahrung wissen wir, wie wichtig der schnelle Informationszugang ist. Um die Reaktionszeiten zu optimieren, ist unser Bereitschaftsdienst schon seit längerem mit moderner Informationstechnik ausgestattet. Oft sind wir gemeinsam mit der Feuerwehr im Einsatz, da zählt jede Minute“, so Bepperling.