Stadtwerke Partner der Feuerwehr

Stadtwerke Herborn und Freiwillige Feuerwehr Partner bei der mobilen Trink- und Löschwasserversorgung

Die Stadtwerke Herborn und die Freiwillige Feuerwehr haben zwei Tanks für die mobile Trink- und Löschwasserversorgung Herborns angeschafft. Damit soll im Störfall eine ausreichende Versorgung an jedem Ort des Stadtgebiets sichergestellt werden. Die Tanks sind nur ein Teil eines größeren Systems von Wechseleinheiten zur Verbesserung der Gefahrenabwehr. Die Stadt Herborn ist mit diesem Konzept der mobilen Transport-Einheiten richtungsweisend im Lahn-Dill-Kreis.

(BvT) "Die ausreichende Versorgung mit Trink- und Löschwasser ist ein Thema von höchster Wichtigkeit für unsere Stadt und die Region", erläutert Hans Benner, Bürgermeister der Stadt Herborn, und ergänzt: "Mit der Kooperation der Stadtwerke und der Freiwilligen Feuerwehr können wir hier nun die mobile Versorgung noch weiter verbessern." Um die Versorgung mit Trink- und Löschwasser an jedem Ort des Einsatz- und Netzgebietes sicherzustellen und vor allem mobiler zu machen, haben die Stadtwerke Herborn und die Freiwillige Feuerwehr der Stadt je einen mobilen Tank mit einem Fassungsvermögen von jeweils 10.000 Litern angeschafft. Ein Behälter ist zum Transport von Trinkwasser, der zweite für Löschwasser vorgesehen. Im Notfall sind aber auch beide Tanks für Löschwasser zur mobilen Brandbekämpfung zu verwenden. Für den Transport verfügt die Feuerwehr über zwei entsprechend ausgestattete LKWs, auf die die Tanks geladen werden können. Muss der Trinkwassertank zum Einsatz kommen, übernimmt die Freiwillige Feuerwehr mit diesen Fahrzeugen den Transport. "Dies ist eine sinnvolle Form der Zusammenarbeit städtischer Unternehmen und Einrichtungen", kommentiert Bürgermeister Benner.

Brandschutz und Trinkwasserversorgung verbessert

Zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung führt der Geschäftsführer der Stadtwerke, Jürgen Bepperling, aus: "Wenn die lokale Trinkwasserversorgung über das Leitungsnetz nicht mehr gewährleistet werden kann, muss selbstverständlich sofort eine Alternative geschaffen werde. Mit dem Konzept der mobilen Trinkwasserversorgung entstehen für die Verbraucher keine Versorgungsengpässe." Und auch der Brandschutz kann mit dem mobilen System verbessert werden, wie Stadtbrandinspektor Kai Reeh ausführt: "Die transportablen Behälter tragen erheblich zur Sicherung der Löschwasserversorgung bei. Mit Unterstützung der mobilen Versorgung ist selbst in sensiblen Bereichen eine lückenlose Bereitstellung gewährleistet."

Herborn ist innovativer Vorreiter mit mobilem Versorgungssystem

Die Tanks sind Teil eines umfassenden mobilen Konzepts zur Gefahrenabwehr. Denn neben der mobilen Wasserversorgung, bei der Stadtwerke und Feuerwehr zusammenarbeiten, gibt es weitere mobile Einheiten mit Ausstattungen für den Brand- und Hochwasserschutz. "Mit diesem mobilen Versorgungssystem ist die Stadt Herborn ein Vorreiter im gesamten Lahn-Dill-Kreis", wie der Bürgermeister der Stadt Herborn, Hans Benner, deutlich macht. Bereits seit 10 Jahren investiert die Stadt in dieses mobile Konzept zur Gefahrenabwehr. So stehen weitere Wechseleinheiten zum schnellen Transport von Sandsäcken und mobile Einheiten mit Feuerwehrschläuchen zur sofortigen Verfügung. "Bei unterschiedlichsten Gefahrenlagen können wir also schnellstmöglich reagieren" macht Benner abschließend deutlich.