TelDaFax meldet Insolvenz

Stadtwerke Herborn kümmern sich um betroffene Kunden in der Region

„Meist zahlt der Stromkunde die Zeche für Risikoprodukte“ Nach dem Insolvenzantrag des Energiedienstleisters TelDaFax müssen die betroffenen Kunden in und um Herborn keine Ausfälle bei ihrer Vorsorgung mit Energie befürchten.

Die Stadtwerke Herborn bieten schnell und unbürokratisch eine Übernahme der Versorgung zu guten Konditionen an. Die aktuelle Pleite wirft aber auch viele Fragen nach Versorgungssicherheit und Verbraucherschutz bei Strom-Billiganbietern auf. „Von den Kunden aus unserer Region, die von der TelDaFax-Insolvenz betroffen sind, muss keiner befürchten, ohne Strom da zu stehen. Wir werden die Versorgung der betroffenen Haushalt sofort, unbürokratisch und zu guten Konditionen übernehmen“, versichert Jürgen Bepperling, Geschäftsführer der Stadtwerke Herborn.

Nach Bekanntwerden der Einstellung des Geschäftsbetriebs hätten die Stadtwerke den Netzvertrag mit dem betroffenen Unternehmen kündigen müssen. „Durch unser effizientes Forderungsmanagement haben wir mit der Kündigung unseres Netzvertrages mit TelDaFax aber bis zum letzten Zeitpunkt warten können. Andere Versorger waren da nicht so kulant und haben die Endkunden schon sehr viel früher vor Probleme gestellt“, stellt Bepperling fest und erläutert das weitere Vorgehen für die Kunden: “Wenn der bisherige Versorger seiner Lieferverpflichtung nicht mehr nachkommen kann, übernehmen wir als Grundversorger automatisch  die Versorgung. Wir schreiben die entsprechenden Kunden dann an, die sich innerhalb von drei Monaten einen anderen Versorger suchen, oder sofort einen Vertrag mit den Stadtwerken z. B. für unseren Tarif "herborn-sicher" abschließen können.

Dieser Tarif garantiert Preisstabilität für zwei Jahre und bietet attraktive Bonusmöglichkeiten. Bepperling zeigt sich dabei zuversichtlich, dass sich viele der betroffenen Kunden für die Stadtwerke entscheiden werden, denn die aktuelle Entwicklung habe einmal mehr deutlich gemacht, dass kommunale Versorger im hart umkämpften Energiemarkt für private Energiekunden viele Vorteile bieten: „Bei Angeboten, die, wie TelDaFax, mit niedrigen Preisen bei Vorkasse werben, besteht nun mal das Risiko, dass das Geld bei Insolvenz des Unternehmens weg ist, wie wir jetzt sehen. Im Ende kommt den Kunden das teurer, als gleich zu seinem Anbieter vor Ort zu gehen, der durch seriöse und langfristig angelegte Einkaufstrategien hohe Preisstabilität gewährleisten kann“, führt Bepperling aus. Vorkasse- und Billigstprodukte bei der Energie seien nach der Logik des Marktes nahezu immer als Hochrisikoprodukte für den Verbraucher zu bewerten, denn: „Kein Anbieter kann die internationalen Preisbewegungen aus- hebeln. Daher arbeiten solche Produkte fast immer mit hochriskanten Spekulationen, für die letzten Endes immer einer die Zeche zahlen muss und meist ist das der End- kunde“, so Bepperling. Kommunale Unternehmen wie die Herborner Stadtwerke setzten dagegen auf transparente und faire Preispolitik, orts- und kundennahen Service und überzeugenden Klimaschutz durch garantiert CO2-freien Strom. „Wir sind sicher, dass wir damit auf lange Sicht die überzeugenderen Argumente für Kunden haben.“

Informationen zu den aktuellen Tarifangeboten der Stadtwerke unter 02772 502-0 oder auf der Website unter www.stadtwerke-herborn.de.